Welches Problem lösen wir?
In Deutschland haben laut LEO-Studie 2018 über 6,2 Millionen Erwachsene erhebliche Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben; hinzu kommen viele Menschen mit geringen Deutschkenntnissen. Digitale Gesundheitsangebote sind für diese Gruppen oft faktisch nicht nutzbar: Sprache ist zu komplex, Navigation unübersichtlich, Mehrsprachigkeit fehlt, Barrierefreiheit wird nur teilweise erfüllt. So bleiben zentrale Informationen zu Anlaufstellen, Rechten, Leistungen und Abläufen im Versorgungssystem unverständlich oder schwer auffindbar.
Für öffentliche Einrichtungen bedeutet das: Mehr individuelle Beratung bei gleichzeitigem Fachkräftemangel – und zusätzlich fragmentierte, proprietäre Lösungen, die Anpassung und Nachnutzung erschweren.